Content: Dies, das und sonst was...


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                         Lola Montez, die Femme fatale des Biedermeier


1847 schreibt Friedrich Engels seinem Freund Karl Marx, er habe ein «von Zoten wimmelndes Danksagungsschreiben an die Lola Montez» verfasst, das er publizieren wolle. Wieso aber produziert Engels in der Zeit der Abfassung des epochalen «Manifests der Kommunistischen Partei» ausgerechnet eine Glosse über Lola Montez, Tänzerin und Geliebte des bayrischen Königs Ludwig I.?

 


Archiv:

Ich über mich 


Frugalismus ein neuer Trend?

Drei meiner Lebens-Maximen, die ich für mich in den 60er Jahren aufgestellt habe, sind offenbar zu  einem Hype geworden...

Meine erste Hose   

Das frühste Kleidungsstück, an das ich mich erinnere, ist eine kurze, abgewetzte, bayrische Lederhose. Ich machte im Kindergarten mit dem exklusiven Kleidungsstück nicht nur bei den Buben mächtig Eindruck.

Lehrjahre im Fotostudio

«Ich kann nichts dafür, wenn sie knipsen satt fotografieren!»

Wie ich zum Film kam

1967 erfuhr ich, dass die Hochschule für Gestaltung Zürich, wie sie heute heisst, neu Filmarbeits-Kurse anbot...

Erfolge beim Film

Durch Zufall kam ich zu einem Job als Cadreur, wie Produzent Marcel Höhn den Schwenker nannte...

Meine Mutter - jodeln, trauern, jodeln

Meine Mutter wurde 1910 als Maria Josefa Achermann in Litau im Löchli, Entlebuch laut Geburtsschein zur Welt gebracht...

Mein Vater - Sohn eines Hochstaplers

Mein Vater wurde 1906 in wohlhabende Verhältnisse geboren. Sein Vater war Mitinhaber der Zeitung «Der Bund» den dessen Grossvater Louis Jent 1850 gegründet hatte...

In den 80ern habe ich in Italien eine Euro-Japanische Kollektion entworfen. Erfolg: Rudolph Moshammer in München hat drei Teile gekauft. Misserfolg: Mein Partner ist mit der ganzen Kollektion abgehauen und hat damit heimlich in München eine Boutique eröffnet.

Der Fotograf Dave Brüllmann, mit dem ich in den 60er Jahren zusammengearbeitet habe, hat mir zwei interessante Bilder von mir zugeschickt. 



Kunstgeschichte


Der niederländische Maler David Bailly (1584–1657) hat ein zeitloses, vielschichtiges Vanitas-Gemälde geschaffen. In geheimnisvoller Symbolik zeigt das Bild: Jugend und Alter, Liebe und Qual, Luxus und Vergänglichkeit, Sehnsucht und Trauer, Irdisches und Überirdisches, Vergangenheit und Zukunft, Leben und Tod.

Maria mit dem langen Hals

Misslungenes Werk? Dank Giorgio Vasari (1511 – 1574) wissen wir einiges über die Künstler der Renaissance ...

Venus und Amor

Meine Kunst-Dozentin Frau Prof. Dr. D. Hammer-Tugendhat von der Universität Wien hat sich in der Aktion auf dem Bild «Venus und Amor» von Lorenzo Lotto arg getäuscht...

Zwei vielschichtige Bilder aus dem Barock

«Las Meninas» (Die Hoffräulein) des Spaniers Diego Velázquez ist eines der meistdiskutierten Gemälde der Kunstgeschichte. Der „Rätselcharakter“ des Bildes, führt zu immer neuen Interpretationsansätzen.

Die Selbstbildnisse von Albrecht Dürer. Schon der Blick in die Kamera ist eine Anmassung. Das Frontalportrait war Jesus und Königen vorbehalten. Alle anderen hatten sich gefälligst im ¾ Profil zu zeigen. Aber Dürer empfand sich als «Divino artista» (Gottes Künstler), als Nachschöpfer von Gottes Werk.

Selbst- und Fremddarstellung von Personen und Gruppen

Der früheste Aus(Ab)druck des Individuums findet man in der Höhlenmalerei der Frühzeit. Die Menschen füllten ihren Mund mit Erde und Wasser, legten ihre Hand auf den Felsen und pusteten eine Spraywolke gegen die Wand. Auch zerriebener Kalkstein oder ähnliche Mineralien nutzten sie um ein ewiges Abbild ihrer persönlichen Hand zu schaffen.

Jean-Jacques Rousseau flüchtete als Armenier verkleidet von der St. Peterinsel in seine Heimatstadt Genf... 

"Peintres Femmes, Naissance d’un combat"

Im Rausch der Französischen Revolution wollten sich auch die Künstlerinnen einen angemessenen Platz in der Kunstszene erkämpfen. Für die Malerin Rosalie Filleul endete der Freiheitskampf unter der Guillotine.

Malerinnen des Impressionismus

Krasse Fehleinschätzungen und Urheber-Lügen damaliger Kunstkritiker trugen noch im 19. Jahrhundert dazu bei, dass Künstlerinnen vergessen und Männer berühmt wurden.

Malerinnen der Moderne

Nach dem 1. Weltkrieg gelang es immer mehr Künstlerinnen sich Achtung zu verschaffen. Käthe Kollwitz, Suzanne Valadon, Marianne von Werefkin, Clara Porges, Natalja Gontscharowa, Mlle Cassatt, Sophie Taeuber-Arp, Meret-Oppenheim und weitere Frauen galten bei Malerkollegen als künstlerisch ebenbürtig. Im Kunstmarkt mussten sie allerdings weiterhin hinten anstehen.

Ihre poetischen Neuschöpfungen in halluzinogenen Wortbildern zeigen die Befreiung von überkommenen Werten und...

Bilderserie von Alexander Jent, 2010 mit der Animations-Software "Cinema 4 D" und "Poser7" generiert. 

Manon – ungeschminkt    Erster Teil 

“Zuerst war sie ein Bürgerschreck, dann eine Kultfigur, bevor sie vergessen wurde. Jetzt wird Manon wiederentdeckt.“ Neue Zürcher Zeitung 

Manon – ungeschminkt     Zweiter Teil 

Gefangen im eigenen Image

Japanische Theaterformen  Teil 1

"Nō" das abstrakte, rituelle Maskendrama    "Kyōgen" das satirische, komödiantische Zwischenspiel

Japanische Theaterformen  Teil 2

"Kabuki" das poetische wie spektakuläre Musical     "Butoh" das ergreifende, quälende, schauderhafte Gesicht des Grauens

Biedermeier, die verkannte Kunstepoche

Die Moderne beginnt im Biedermeier. Zwar nicht unbedingt in Malerei und Architektur, aber unsere heutige Wohnkultur, Gastronomie, Theater, Pädagogik, Pluralismus, Agrochemie und auch die Herrenmode hatten ihren Aufbruch im Biedermeier. Auch unsere Spassgesellschaft startete in der Biedermeier-Zeit.

Giorgio Vasari, Hofkünstler der Medici

Schon als Bub bewies Giorgio Vasari Kunstverständnis. Als 1527 bei Unruhen in Florenz die Aufständischen eine Bank aus dem Palazzo Vecchio warfen, traf das Sitzmöbel den Arm von David, der Kolossalstatue von Michelangelo. Hurtig sammelte Giorgio die Bruchstücke ein und verwahrte sie.

Optische Täuschungen

»Ich hab’s mit eigenen Augen gesehen» ist also nicht in jedem Fall richtig.





Langeweile im Olymp   Für Marie-Anne
Zeus tauft sein aufgebitchtes Trugbild hämisch auf den Namen Pandora, die Allschenkende...  

Hündische Lebensweise als Ideal

Diogenes von Sinope lebt eigentlich nur in Anekdoten. Handfeste Belege seiner Existenz sind kaum vorhanden. Diesen Umstand nutzten Autoren in verschiedenen Jahrhunderten, um eine schillernde Figur zu schaffen die bis heute nachwirkt. 

Schwarze Bohnen - Weisse Bohnen

Das Orakel von Delphi war eine als Heiligtum getarnte Geheimdienst-Agentur und zudem der grösste Finanzplatz der Antike. Eine Herde Ziegen gab dazu den Anstoss.

Das Voynich – Manuskript

Ein Buch, das niemand versteht und doch viele interessiert. Die orientalisch anmutenden Phantasieschriftzeichen, die unerklärlichen Zeichnungen von nie gesehenen Pflanzen und Bildfolgen von Frauenakten, die meist knietief im Wasser stehen und nach den Sternen greifen, machen das mittelalterliche Rätselwerk zu einem endlosen Forschungsfeld. 


Caesar war ein Sohn der mächtigen Familie der Julier. Statt seine militärische Ausbildung weiter zu führen oder den Cursus Honorum (Beamtenlaufbahn) zu beginnen...


Es bestehen drei Theorien in verschiedenen Varianten zur Gründung Roms. Eine Sagenhafte mit vielen Verzierungen, eine Mögliche mit nachvollziehbaren Folgerungen und eine Wahrscheinliche mit einer schlüssigen Theorie.

Vom Gebabbel zur Hochsprache

Um 3500 v. Chr. als die Menschen im «Barbaricum Germanium» noch als Jäger und Sammlerinnen auf kleinen Waldlichtungen in Sippen hausten, erschien aus dem Osten eine weit überlegene Kultur.

Hätte China nach dem 2. Weltkrieg denselben Weg der forcierten Industrialisierung und weltweiten Produktvermarktung wie Japan eingeschlagen, wäre der breite Nachkriegs-Wohlstand in China und nicht in Europa und den USA entstanden.


Meine Fiche hatte zwei Einträge: 1. Die Eidgenössische Flugsicherung erteilte mir eine Tieffluggenehmigung um Freibäder aus der Luft zu fotografieren. 2. Meldung des Deutschen Bundeskriminalamtes, dass ich ein aktiver Sympathisant der Roten Armee Fraktion sei.

Mit zwei Völkern und ihren Kulturen fühle ich mich innigst verbunden, mit dem Japanischen und dem Italienischen. Ich möchte anhand ihrer Nationalhymnen versuchen in salopper Weise die beiden Volksseelen zu spiegeln.




Vorsicht, nur für starke Nerven! Die Persönlichkeit eines Menschen baut sich in drei Phasen auf, die Epigenetische Auswahl, Übermittlungen der Mutter an den Fötus, Entwicklungspsychologie des Kleinkindes. Obwohl wir nicht an unserer Persönlichkeitsentwicklung gestaltend beteiligt sind, sind wir trotzdem gezwungen lebenslänglich danach zu handeln.

Vorsicht, nur für Unerschrockene! Das Ich ist ein unabdingbarer Bestandteil der Persönlichkeit und ist zur Selbstbehauptung unerlässlich. Es grenzt uns aber auch vom Ganzen ab und verhindert die unvoreingenommene Wahrnehmung der Dinge.

Die Beschäftigung mit dem nächtlichen Traumgeschehen ist ein Dialog zwischen dem Wachbewusstsein und dem Unbewussten.

Das Vier-Ohren-Modell

Der bekannte deutsche Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun hat ein schlüssiges Dialogkonzept entworfen: Alles Gesprochene enthält vier Ebenen - Alles Gehörte auch.

«Das trügerische Gedächtnis»

Eigentlich haben wir gar keine authentischen Erinnerungen. Denn jedes Mal, wenn wir eine Erinnerung hervorholen verändern wir sie und überschreiben dabei das Original. Die forensische Psychologin und Gedächtnis-Forscherin Dr. Julia Shaw zeigt in ihrem Buch «Das trügerische Gedächtnis» in amüsanter Weise wie wir Erinnern.

Es gibt eine Meta-Studie  die zum Schluss kommt, dass 80% der handelsüblichen Medikamente nicht besser als ein Placebo wirken...

Halluzinationen 

Die Psychologie unterscheidet zwischen echten Halluzinationen und sogenannten Pseudohalluzinationen. Ich habe Erfahrung in beidem.

«Flip-Flop», «Tic-Tac» und «Miau» 

sind Geräusche imitierende, sogenannte onomatopoetische Worte. Lautmalerische Ausdrücke kommen in allen Sprachen vor, tönen aber oft sehr unterschiedlich.  Amüsante Videos!


ZenDer lautlose Schrei der Blume

Wabi und Sabi, ein «Konzept der Wahrnehmung von Schönheit» ist eine jener japanischen Eigenheiten, die sich sprachlich nicht übersetzen, sondern nur erleben lassen.

Zen: Die zensationellen Abenteuer des Pilger Mu

Comics von Alex Ignatius


Videos:

Zen und die Kunst einen Pfeil abzuschiessen

Video von und mit Alexander Jent

Short Version  (13 Min.)

Director`s Cut  (29 Min.)




Der Stein der Reinen Leere 


 

Film zur Ausstellung "Wege ins Paradies" Museum Rietberg Zürich






Bilderserie  2010 mit der Animations-Software "Cinema 4 D" und "Poser7" generiert. 





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