Content: Dies, das und sonst was...
Neuer Post
Lola Montez, die Femme fatale des Biedermeier
1847 schreibt Friedrich Engels seinem Freund Karl Marx, er habe ein «von Zoten wimmelndes Danksagungsschreiben an die Lola Montez» verfasst, das er publizieren wolle. Wieso aber produziert Engels in der Zeit der Abfassung des epochalen «Manifests der Kommunistischen Partei» ausgerechnet eine Glosse über Lola Montez, Tänzerin und Geliebte des bayrischen Königs Ludwig I.?
Ich über mich
Frugalismus ein neuer Trend?
Drei meiner Lebens-Maximen, die ich für mich in den 60er Jahren aufgestellt habe, sind offenbar zu einem Hype geworden...Meine erste Hose
Lehrjahre im Fotostudio
«Ich kann nichts dafür, wenn sie knipsen satt fotografieren!»
Wie ich zum Film kam
1967 erfuhr ich, dass die Hochschule für Gestaltung Zürich, wie sie heute heisst, neu Filmarbeits-Kurse anbot...
Erfolge beim Film
Durch Zufall kam ich zu einem Job als Cadreur, wie Produzent Marcel Höhn den Schwenker nannte...
Meine Mutter - jodeln, trauern, jodeln
Meine Mutter wurde 1910 als Maria Josefa Achermann in Litau im Löchli, Entlebuch laut Geburtsschein zur Welt gebracht...
Mein Vater - Sohn eines Hochstaplers
Der Fotograf Dave Brüllmann, mit dem ich in den 60er Jahren zusammengearbeitet habe, hat mir zwei interessante Bilder von mir zugeschickt.
Kunstgeschichte
Der niederländische Maler David Bailly (1584–1657) hat ein zeitloses, vielschichtiges Vanitas-Gemälde geschaffen. In geheimnisvoller Symbolik zeigt das Bild: Jugend und Alter, Liebe und Qual, Luxus und Vergänglichkeit, Sehnsucht und Trauer, Irdisches und Überirdisches, Vergangenheit und Zukunft, Leben und Tod.
Maria mit dem langen Hals
Misslungenes Werk? Dank Giorgio Vasari (1511 – 1574) wissen wir einiges über die Künstler der Renaissance ...
Venus und Amor
Meine Kunst-Dozentin Frau Prof. Dr. D. Hammer-Tugendhat von der Universität Wien hat sich in der Aktion auf dem Bild «Venus und Amor» von Lorenzo Lotto arg getäuscht...
Zwei vielschichtige Bilder aus dem Barock
Selbst- und Fremddarstellung von Personen und Gruppen
Der früheste Aus(Ab)druck des Individuums findet man in der Höhlenmalerei der Frühzeit. Die Menschen füllten ihren Mund mit Erde und Wasser, legten ihre Hand auf den Felsen und pusteten eine Spraywolke gegen die Wand. Auch zerriebener Kalkstein oder ähnliche Mineralien nutzten sie um ein ewiges Abbild ihrer persönlichen Hand zu schaffen.
"Peintres Femmes, Naissance d’un combat"
Malerinnen des Impressionismus
Krasse Fehleinschätzungen und Urheber-Lügen damaliger Kunstkritiker trugen noch im 19. Jahrhundert dazu bei, dass Künstlerinnen vergessen und Männer berühmt wurden.
Nach dem 1. Weltkrieg gelang es immer mehr Künstlerinnen sich Achtung zu verschaffen. Käthe Kollwitz, Suzanne Valadon, Marianne von Werefkin, Clara Porges, Natalja Gontscharowa, Mlle Cassatt, Sophie Taeuber-Arp, Meret-Oppenheim und weitere Frauen galten bei Malerkollegen als künstlerisch ebenbürtig. Im Kunstmarkt mussten sie allerdings weiterhin hinten anstehen.
Manon – ungeschminkt Erster Teil
“Zuerst war sie ein Bürgerschreck, dann eine Kultfigur, bevor sie vergessen wurde. Jetzt wird Manon wiederentdeckt.“ Neue Zürcher Zeitung
Manon – ungeschminkt Zweiter Teil
Gefangen im eigenen Image
Japanische Theaterformen Teil 1
"Nō" das abstrakte, rituelle Maskendrama "Kyōgen" das satirische, komödiantische Zwischenspiel
Japanische Theaterformen Teil 2
"Kabuki" das poetische wie spektakuläre Musical "Butoh" das ergreifende, quälende, schauderhafte Gesicht des Grauens
Biedermeier, die verkannte Kunstepoche
Die Moderne beginnt im Biedermeier. Zwar nicht unbedingt in Malerei und Architektur, aber unsere heutige Wohnkultur, Gastronomie, Theater, Pädagogik, Pluralismus, Agrochemie und auch die Herrenmode hatten ihren Aufbruch im Biedermeier. Auch unsere Spassgesellschaft startete in der Biedermeier-Zeit.
Giorgio Vasari, Hofkünstler der Medici
Schon als Bub bewies Giorgio Vasari Kunstverständnis. Als 1527 bei Unruhen in Florenz die Aufständischen eine Bank aus dem Palazzo Vecchio warfen, traf das Sitzmöbel den Arm von David, der Kolossalstatue von Michelangelo. Hurtig sammelte Giorgio die Bruchstücke ein und verwahrte sie.
»Ich hab’s mit eigenen Augen gesehen» ist also nicht in
jedem Fall richtig.
Hündische Lebensweise als Ideal
Schwarze Bohnen - Weisse Bohnen
Das Orakel von Delphi war eine als Heiligtum getarnte Geheimdienst-Agentur und zudem der grösste Finanzplatz der Antike. Eine Herde Ziegen gab dazu den Anstoss.
Ein Buch, das niemand versteht und doch viele interessiert. Die orientalisch anmutenden Phantasieschriftzeichen, die unerklärlichen Zeichnungen von nie gesehenen Pflanzen und Bildfolgen von Frauenakten, die meist knietief im Wasser stehen und nach den Sternen greifen, machen das mittelalterliche Rätselwerk zu einem endlosen Forschungsfeld.
Hätte China nach dem 2. Weltkrieg denselben Weg der forcierten Industrialisierung und weltweiten Produktvermarktung wie Japan eingeschlagen, wäre der breite Nachkriegs-Wohlstand in China und nicht in Europa und den USA entstanden.
Der bekannte deutsche Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun hat ein schlüssiges Dialogkonzept entworfen: Alles Gesprochene enthält vier Ebenen - Alles Gehörte auch.
Eigentlich haben wir gar keine authentischen Erinnerungen. Denn jedes Mal, wenn wir eine Erinnerung hervorholen verändern wir sie und überschreiben dabei das Original. Die forensische Psychologin und Gedächtnis-Forscherin Dr. Julia Shaw zeigt in ihrem Buch «Das trügerische Gedächtnis» in amüsanter Weise wie wir Erinnern.
Die Psychologie unterscheidet zwischen echten Halluzinationen und sogenannten Pseudohalluzinationen. Ich habe Erfahrung in beidem.
«Flip-Flop», «Tic-Tac» und «Miau»
sind Geräusche imitierende, sogenannte onomatopoetische Worte. Lautmalerische Ausdrücke kommen in allen Sprachen vor, tönen aber oft sehr unterschiedlich. Amüsante Videos!
Zen: Der lautlose Schrei der Blume
Wabi und Sabi, ein «Konzept der Wahrnehmung von Schönheit» ist eine jener japanischen Eigenheiten, die sich sprachlich nicht übersetzen, sondern nur erleben lassen.
Zen: Die zensationellen Abenteuer des Pilger Mu
Comics von Alex Ignatius
Video von und mit Alexander Jent
Short Version (13 Min.)
Director`s Cut (29 Min.)
Der Stein der Reinen Leere
Film zur Ausstellung "Wege ins Paradies" Museum Rietberg Zürich
ilustrated by Hieronymus Bosch
Michael Jackson is still alive !!!
See him on his treatmill



